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Rot

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Peggy´s Cove

2. August 2020 0 comments

Dieses Bild habe ich vor genau einem Jahr, am 2.8.2019, in dem malerischen Ort Peggy´s Cove, Nova Scotia, Kanada, aufgenommen. Der Ort war überfüllt mit Touristen und es kostete mich einige Zeit und viel Geduld, bis ich dieses Bild ohne die Touristenmassen im Kasten hatte.

Damals ahnte noch keiner, was kurze Zeit später mit der Welt passieren würde.

Damals war das Reisen so selbstverständlich wie das Zähneputzen, schnell und unkompliziert wechselte man den Ort und die Zeit, die Region, das Land, den Kontinent; völlig egal ob für ein paar kurze Stunden, Tage oder Wochen, das Flugticket war schnell gebucht und im Nu war man unbesorgt am Zielort.

Heute, 365 Tage später, sieht die Realität ganz anders aus. Reisen in Nachbarländer sind nur mit Auflagen möglich, ein Besuch eines anderen Kontinentes fast unmöglich.

Doch was nutzen die erholsamen Orte wenn sie keiner genießen kann, was bringen die wunderbaren Sehenswürdigkeiten, wenn sie keiner sehen kann, wie beeinflußt uns die atemberaubende Natur, wenn wir sie nicht erleben und erfahren dürfen?

Halten wir zusammen und geben die Hoffnung nicht auf, dass wir bald wieder in der „alten“ Normalität sind und uns weiterhin an der Schönheit und Vielfältigkeit unserer Erde erfreuen können, damit wir schon bald wieder auf den roten Stühlen Platz nehmen dürfen und die grandiose Aussicht genießen können.

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frische Austern

2. November 2019 0 comments

Zugegeben, es war mein erstes Mal, hier in Langebaan, dass ich Austern gegessen habe. Ich war mir vorher nie sicher, ob sie wirklich frisch sind und zum anderen war es mir auch ehrlich gesagt nicht wert, dafür so viel Geld zu bezahlen, nur weil es „schick“ ist.

Im Pearly´s Restaurant (mein persönlicher Geheimtipp!) waren sie wirklich frisch. Sie sind direkt aus dem Meer gekommen und auch der Preis war unschlagbar. Umgerechnet 1 € pro Stück…..da konnte ich einfach nicht widerstehen und ja, sie schmecken wirklich nach frischem Meer :-). „Dit was baie lekker“ wie man so schön auf Afrikaans sagt.

Früher ankerten hier direkt davor die kleinen Fischerboote wie auf einer Perlenschnur aufgereiht. Heute zeugen nur noch die Dalben (=Pfähle zum festmachen von Schiffen) mit den weiß roten Köpfen von dieser Zeit, denn auch hier hat die industrielle Fischerei mit modernen großen Schiffen den Fischfang und Austernanbau übernommen.

Aufgenommen wurde das Bild am 15.11.2018 bei meinem ersten Besuch in Langebaan an der Atlantikküste in Südafrika.

 

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Barbies Haus

10. Juni 2019 0 comments

Für alle Barbie´s und Ken´s dieser Welt und für alle anderen dieser Welt ist dieses Foto.

Ein traumhafter unendlich weiter Strand an der False Bay läd zum Baden ein, definitiv ohne Paparazzi in völliger Einsamkeit.

Und damit ganz sicher beim Bikini-Anziehen auch keine Möve zuschaut, läd diese exclusive Umkleidekabine zum stilvollen Wechseln der Kleidung ein. Beim Planschen im Meer gilt aber: Vorsicht vor Haien, die nicht nur ein Auge auf die badenden Schönheiten werfen können!

Dieses Bild entstand im Februar 2019 im Wolfgat Nature Reserve in Südafrika.

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Rote Perlen

28. Januar 2019 0 comments

Wie eine Perlenschnur sieht es aus, wenn in Langebaan Ebbe ist. Dann werden die Bojen arbeitslos und stranden. Für eine kurze Zeit werden sie dann zu einer Perlenschnur am Strand, die aussehen, als hätte ein Riese seine Perlenkette verloren.

Dieses Foto entstand am 15.11.2018 am schönen Strand von Langebaan in Südafrika.

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Mauern der Macht

10. August 2017 0 comments

Welcher Peking-Besucher kennt ihn nicht, den Tian´anmen Platz, den Platz des himmlischen Friedens? Ebenso bekannt ist an der Nordseite das Tian´an Men, das Tor des Himmlischen Friedens mit dem Bildnis Mao´s, der Haupteingang zur Verbotenen Stadt. – Wusstest Du, dass das Mao Bildnis an diesem Tor das einzige öffentliche Bild in der Stadt ist? –

Sei´s drum, denn viel imposanter fand ich die kilometerlange rote Mauer, die rechts und links an das Tor angrenzt und den idyllischen Changpuhe Park umgibt, bevor man die eigentliche Verbotene Stadt betritt.

Ein Bild, wie geschaffen für die Kategorie der „Stadt-Lichter“ in „Rot“, aufgenommen am 20.3.2017.

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Skipper´s Brücke

8. Oktober 2016 0 comments

Fern ab der Touristenmassen in Queenstown am anderen Ende der Welt in Neuseeland ist dieses Bild am 16.11.2015 entstanden.

Die Brücke überquert den reichsten Fluß der Welt, den Shotover River. Noch heute werden täglich Goldmengen aus den umliegenden Bergen durch natürliche Erosion ausgewaschen und lagern sich im Flußbett ab.

Lange Zeit waren auf der Skippers Road zahlreiche Goldgräber unterwegs, vereinzelt zeugen noch alte verlassene Häuser von dem goldenen Zeitalter.

Hier wurde auch die Szene gedreht, in der Frodo den Schwarzen Rittern mit Hilfe von Arwen im Teil 1 von Herr der Ringe entkommt.

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Look Around

15. August 2016 0 comments

Dieses Bild ist für alle Pokémon Go Spieler, die nur noch auf Ihr Smartphone starrend durch die Gegend laufen.

Nur wenn man auch mal Halt macht, abwartet und einen Blick auf die Umgebung wirft, kann man sehen, was um einen herum passiert.

Es ist zwar nur ein Sonnenuntergang, von denen es zahlreiche viele und schöne andere im Jahr gibt, aber dennoch ist jeder Moment einmalig und zu schade, um nicht beachtet zu werden.

Durch warten und mit einen Blick in meine Umgebung entstand so dieses Bild am Abend des 14.8.2016 über dem Main kurz vor der Bahnbrücke und der Schleuse Kostheim in Gustavsburg.

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Minderheit

10. April 2016 0 comments

Minderheiten sind wichtig und bereichern das Ganze, wie auf diesem Bild schön zu erkennen ist.

Was wäre das Bild ohne die blauen Strukturen? Eine flächenfüllende Farbgebung ohne größeren Kontrast und Wirkung.

Auch im realen Leben geben Minderheiten einen wichtigen Beitrag und eine Ergänzung, damit das „Ganze“ vielseitig und abwechslungsreich wird, und nicht zur langweiligen einheitlichen Masse verkommt.

Aufgenommen wurde das Bild Anfang November 2015 in Melbourne im Garten der National Gallery of Victoria  (http://www.ngv.vic.gov.au).

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Menschlichkeit

31. Dezember 2015 0 comments

Was für ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. „Die Welt ist im Wandel“, heißt es im Herr der Ringe von J.R.R.Tolkien

Bei all den Rückblicken und Zusammenfassungen ist eins schnell klar, 2015 war ein sehr emotionales Jahr. Angst, Schrecken, Terror, Katastrophen standen im Vordergrund und haben den Alltag bestimmt.

Die Frage nach Vertrauen, Sicherheit, Menschlichkeit und Lebensfreude war zeitweise nur sehr schwer zu beantworten.

Ich wünsche mir für 2016, dass nicht die Verzweiflung, nicht die Angst, nicht der Terror die Oberhand gewinnt. Ich wünsche mir, dass 2016 die Menschen nicht nur im stillen zu Hause Anteilnahme und Mitgefühl zeigen, sondern dass sie sich öffentlich zu dem bekennen, was Menschlichkeit ausmacht, dass 2016 ein Jahr voller Lebensfreude, Zuversicht, Hoffnung, Mut, Lösungen und Miteinander wird.

Keiner sollte etwas Gutheißen, von dem er nicht Überzeugt ist, aber muss denn das anders Denken mit Gewalt und durch Schaden an anderen zum Ausdruck gebracht werden?

Wir sind die Welt und die Welt sind wir, wer wenn nicht jeder einzelne trägt dazu bei, dass es heute so ist, wie es ist? Wer wenn nicht jeder einzelne kann daran auch was ändern? Manche im Großen, manche aber auch im Kleinen, vor der eigenen Haustür. Wer, wenn nicht wir selber, sind es, die ein Leben nach ethischen Normen gestalten können.

Dieses Bild habe ich im Oktober 2015 in Paris auf dem Platz „Place Stravinsky“ von der „La Fontaine Stravinsky“  (von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle 1982/83) aufgenommen.

Inmitten der zahlreichen bunten Figuren geht das Herz fast unter, ist es doch DAS Sinnbild unseres ganzen Lebens, der Lebensfreude  und Menschseins, nicht nur im Märchen, vor allem auch in der Realität.

Das schlagende (bewegende) Herz als Bedingung allen Lebens und das Wasser als Quelle allen Lebens. Was für eine Symbolik, die gerade in der Stadt der Lebensfreude gefunden wurde; in der Stadt, die 2015 so bitter leiden musste.

Ich möchte dieses Bild all den guten Herzen und Seelen widmen die sich 2015 für das Gute und Menschliche eingesetzt haben, die Herzlichkeit gezeigt und gegeben haben, und die sich nicht für die hasserfüllte, gewaltbereite und verachtende Seite entschieden haben.

Ich möchte mit diesem Bild aber auch ins neue Jahr 2016 starten als Aufforderung, dass jeder in seinem Ihm zur Verfügung stehenden Rahmen und jeder auf seine Art und Weise sich zu Vertrauen, Mut, Zuversicht und für Lösungen einsetzt, damit 2016 ein Jahr der Freude, des Miteinanders, der Menschlichkeit und der Herzlichkeit wird.

Für uns, für Alle für die Welt.

Kommt Alle gut und gesund ins neue Jahr.